WELCHE VERBESSERUNGEN ERÖFFNET DIE VORNAHMEN VON GEEIGNETEN PRÄVENTIONSMASSNAHMEN IN EINEM VERSICHERUNGSVERHÄLTNIS ?

Da das HORA-Zonierungssystem lediglich Aussagen zur Überschwemmungsgefährdung infolge Hochwasser (Ausuferung von Gewässern) trifft, lässt sich eine Gefährdung durch die anderen Elementargefahren zum Beispiel Starkregen oder Sturmfluten, aus HORA nicht ableiten. Die Risikoprüfung der Versicherungsunternehmen umfasst daher in der Regel auch weitere Faktoren, zum Beispiel ob ein Objekt bereits von einem Elementarschaden betroffen war. Auch dies kann entscheidend dafür sein, ob ein Objekt Versicherungsschutz erhält oder nicht − unabhängig davon, in welcher HORA-Zone es sich befindet.

Viele unterliegen dem Irrtum, bereits versichert zu sein.

93 % der Hausbesitzer glauben gegen Naturgefahren aller Art versichert zu sein. In den meisten Fällen stimmt dies nicht. Vielen ist nicht bewusst, dass ihre Gebäudeversicherung zwar Schäden durch Feuer, Sturm oder Hagel abdeckt, nicht aber Schäden durch Regen oder Hochwasser oder nur zu einem kleinen Bruchteil.

Es besteht kein Anspruch auf Schadenersatz von staatlicher Seite.

Die Zahlungen der Regierung in der Vergangenheit waren freiwillig und ohne Rechtsanspruch. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Regierung dies wieder leistet, vor allem, wenn die Überschwemmung kein Großereignis ist.

Die Erfahrungen der letzten Großereignisse haben gezeigt das vielleicht 20 bis 40% des Schadensvolumens im besten Fall eine Hilfeleistung erfolgte.

Aus den Erkenntnissen der Schadensbilanz der Versicherungswirtschaft ist zu entnehmen das bereits mehr als 50% der eingetretenen Schäden von Überschwemmungen auf Starkregenereignisse zurückzuführen ist.

Bei der in der Regel, wenn überhaupt sehr bescheidenen Deckungsumfang der Versicherungsleistung stellt dies eine zwingende Neuausrichtung des Umganges mit diesen Naturgewalten voraus.

Welche Faktoren können eine gezielte Vornahme einer Präventionsmaßnahmen bewirken?

  • ein derzeit nicht versicherbarer Standort kann dadurch in ein geregeltes Versicherungsverhältnis überführt werden

  • eine Erhöhung des Deckungsumfanges für diesen Bereich ohne einer Prämienanpassung ist denkbar

  • es bietet die Möglichkeit ein auf dieses Risiko speziell abgestimmtes Produkt der Versicherbarkeit zu erhalten ohne den Gesamtmantel (Bündelversicherung) damit zu tangieren. Es eröffnet die Möglichkeit den Konsumenten seinen Bedürfnissen der Sicherheit entsprechend seiner Vorstellung darüber gerecht zu werden.

  • dies wäre auch in der bereits sehr gut etablierten Sturmversicherung ein Ansatzpunkt der verstärkt auftretenden Tornados auch in Österreich ein geeignetes Instrument der geeigneten Prävention damit zu erfüllen um die Versicherbarkeit auch für diese Ereignisse aufrecht zu erhalten bzw. zu ermöglichen.

  • einer oft aus den Blickfeld geratendes Argument das durch diese Naturereignisse auch oft sehr viel persönliches wertvolles Hab und Gut vernichtet wird, das nicht mit finanziellem Ausgleich wiederherstellbar ist kann mit einer geeigneten Präventionsmaßnahme entgegengetreten werden.

  • auch der Umstand das bei einem Schadensereignis dies meist mit einer besonders psychischen Belastung und sozialer Herausforderung einhergeht, lässt den Gedanken und Sinn einer Ob Sorgepflicht und Prävention wachsen.

  • Unterliegen Sie nicht den bekannten Irrtümern ….

Der technische Schutz ist ausreichend (Deich, Rückstauklappe, Kanal, was soll schon kaputtgehen, Öltank ist keine Gefahr…).

Viele Hochwasserschutzmaßnahmen der Regierung brauchen noch Jahre bis zur Fertigstellung. Die Rückstauklappe ist nur zuverlässig, wenn sie regelmäßig gewartet wird. Die Rückstauklappe hilft nicht gegen Wassereinbruch über Fenster, Türen, Lichtschächte. Abwasserkanäle sind oft Jahrzehnte alt und nach Bebauungserweiterungen unterdimensioniert für heutiges Starkregenaufkommen. Fachgerechte Trocknung ist nicht billig. Fassadendämmungen sind schnell unbrauchbar. Bei höheren Fließgeschwindigkeiten oder hohem bzw. langem Wasserstand sind strukturelle Schäden am Gebäude zu erwarten. Viele Öltanks sind bei den letzten Flutereignissen geborsten. Die Häuser mussten aufwändig saniert und nicht selten abgerissen werden.

WELCHE GEEIGNETEN SCHUTZMASSNAHMEN BIETEN SICH AN ?

FFPS – Prospekt
FFPS – System
FFPS – Tower
2018-04-29T21:40:45+00:00